Sehvermögen

Sehschärfe – Räumliches Sehen – Zusammenspiel Ihrer Augen

1. Augenmessung

Wir erfassen die Abbildungseigenschaften Ihrer Augen mit modernster Wellenfronttechnologie (Zeiss i.Scription). Dadurch können wir die Bündelung des Lichts auf der Augen-Netzhaut auf 1/100 Dioptrien genau ermitteln und optimieren.

 

2. Sehnerv und Gehirn

Hier optimieren wir die Verarbeitung Ihres Seheindrucks von der Netzhaut über den Sehnerv bis zum bewussten, subjektiven Sehempfinden im Gehirn. (Zeiss i.Polatest) Manche Brillenträger benötigen rechts und links unterschiedliche Brillenglasstärken. Ein Auge kann z.B. weit-, das andere kurzsichtig sein. Dieser Stärkenunterschied, auch Anisometropie genannt, führt unter Umständen und neben anderen denkbaren Faktoren dazu, dass das Sehzentrum zwei unterschiedlich große Bilder empfängt. Eine solche Aniseikonie kann das räumliche Sehen beeinträchtigen. Mit Hilfe individuell angefertigter Brillengläser werden die Bildgrößen so aufeinander abgestimmt, dass das Gehirn den Seheindruck wieder mühelos verarbeiten kann. – mehr

 

3. Verschmelzung der Seheindrücke beider Augen im Gehirn

Hier prüfen und optimieren wir Ihr räumliches (dreidimensionales) Sehvermögen und das Zusammenspiel Ihrer Augen mit Hilfe der Mess- und Korrektionsmethodik nach Haase (MKH) Mit Hilfe diese Verfahrens können Abweichungen im Zusammenspiel der Augen bestimmt werden. Latentes Schielen, auch Winkelfehlsichtigkeit genannt, kann bei entsprechenden Beschwerden (z.B. Doppelbilder oder Ermüdungserscheinungen der Augen) mit prismatischen Brillengläsern korrigiert werden.
Prismen können in Brillengläser integriert werden und erlauben dem Augenpaar so ein natürliches, bequemes und entspanntes Zusammenspiel.

 

4. Lesen und digitale Sehaufgaben

Mit dem Zeiss i.Polatest N Nahsehprüfgerät ermitteln wir Ihre Nahkorrektionswerte und optimieren Ihre binokulare Lesefähigkeit. Dadurch ergänzen wir konsequent unsere Prüfmethodik für die Ferne. Hier verwenden wir binokulare Fließtexte, um Ihre binokulare Lesefähigkeit zu überprüfen. Die binokulare Lesefähigkeit ist wesentlich für die Bestimmung der endgültigen Nahkorrektionswerte – von diesen Werten hängt letztlich die komfortable Betrachtung von Print-und digitalen Medien (Handy, Tablet-PC) ab.